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Kan­ton St.Gallen sichert das St.Gallerlied für jetzt und für die Zukunft


Der Kin­der­chor der Dom­sing­schu­le St.Gallen mit Lei­te­rin Leimgruber-Mauchle

Sant Gal­le isch mis Heimatland…

…bont gschäg­get isch sis Chleid, wieds niene fendscht of dere Welt so losch­tig zämegnait. Drom kennts en jede a sim Gwand, jo üsers lieb Sant Gallerland…

 

 

 

Unser St.Gallerlied – die klei­ne, leicht­füs­si­ge­re Schwes­ter des Schwei­zer­psalms „Trittst im Mor­gen­rot daher“. Es klingt in unse­ren Ohren an, und doch ken­nen wir es nicht so rich­tig. Anstoss zu sei­ner Ent­ste­hung gab das 150-Jahr-Jubi­lä­um des Kan­tons von 1953. Alle Schul­kin­der soll­ten es sin­gen und ins St.Gallerland hin­ein­tra­gen Das Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl soll­te es stär­ken – das Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl der Men­schen in unse­rem zusam­men­ge­wür­fel­ten Kan­ton. Den Wett­be­werb, den die Regie­rung aus­ge­schrie­ben hat­te, gewann der Vor­schlag von Musi­ker Wal­ter Schmid und Leh­rer Sales Huber. Oben am Noten­blatt wie­sen sie noch an: Freu­dig, aber nicht zu schnell soll gesun­gen wer­den. Wohlan!

Mitt­ler­wei­le hat der Kan­ton sei­ne Hym­ne ziem­lich ver­nach­läs­sigt. Das St.Gallerlied lebt ja nicht auf dem Noten­blatt, son­dern es will erklin­gen. Auch im Staats­ar­chiv gab es kei­ne voll­stän­di­ge Auf­nah­me, schon gar nicht in heu­ti­ger Ton­qua­li­tät. So kam es die­sen Mai zu einer Neuaufnahme.

Kein ver­staub­tes Lied

Der Kin­der­chor der Dom­sing­schu­le St.Gallen unter der Lei­tung von Ani­ta Leim­gru­ber-Mauch­le stu­dier­te das St.Gallerlied extra dafür ein. Die 35 Kin­der im Alter zwi­schen acht und elf Jah­ren übten mit viel Ernst und Eifer die gut 60-jäh­ri­gen Stro­phen. Sie sei zuerst skep­tisch gewe­sen, ob die Kin­der posi­tiv auf den alten Text reagie­ren, erzählt Ani­ta Leim­gru­ber. Das war jedoch der Fall. Wohl auch, weil die Chor­lei­te­rin die Kin­der behut­sam an den Nach­kriegs­zeit-Text  (Gren­zen bewa­chen und zusam­men­ste­hen) her­an­führ­te. Es sei eine gute Mög­lich­keit gewe­sen, auf die Geo­gra­fie des Kan­tons, also auf sein „bont gschäg­ge­tes Chleid“ ein­zu­ge­hen, und das Wap­pen zu the­ma­ti­sie­ren, die acht Stä­be, die ver­eint stark sind. Nein, die Kin­der hät­ten es nicht „als stau­bi­ges, altes Lied“ emp­fun­den, erklärt Ani­ta Leim­gru­ber. Der Chor hat das St.Gallerlied inzwi­schen auch an einem Kon­zert auf­ge­führt. Die Dom­sing­schu­le der diö­ze­sa­nen Kir­chen­mu­sik­schu­le steht übri­gens allen moti­vier­ten Kin­dern und Jugend­li­chen offen.

Signet für unse­ren Kanton

Wäh­rend des Übens sei dem Chor und der Chor­lei­te­rin bewusst gewor­den, dass das St.Gallerlied so etwas wie ein Signet für den Kan­ton ist. Die pro­fes­sio­nel­le Ton­auf­nah­me wird nun im elek­tro­ni­schen Lang­zeit­ar­chiv des Staats­ar­chivs des Kan­tons St.Gallen aufgenommen.

Zugäng­lich ist die Auf­nah­me jedoch jeder­mann und jeder­zeit: Auf der Web­site des Kan­tons: www.sg.ch ist Kin­der­chor zu hören und dank einer Video­auf­nah­me auch zu sehen. Für die Auf­nah­me instru­men­tal beglei­tet wur­de der Chor von Andre­as Haus­am­mann, Kla­vier, und Mar­ti­na Jucker, Quer­flö­te. (pd)

Text und Noten St.Gallerlied: https://kanton.sg/sglied

Pro­duk­ti­on: Raouf Selmi
Kame­ra: Raouf Sel­mi, Mar­tin Schneider


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