raoufsche Welt

nicht lesen!
Öffentliches Video

Grösster Raupenkran der Schweiz in Uznach


Bild: Bauar­beit­er posi­tion­ieren das erste Brück­enele­ment.

Auf der Gaster­strasse in Uznach wird die Brücke der SBB-Unter­führung erneuert. Am 27. August wird mit dem grössten Rau­penkran der Schweiz die neue Brück­en­plat­te einge­set­zt. Nach Abschluss der Instand­set­zungsar­beit­en kön­nen die Belagsar­beit­en starten.

 

Die ursprüngliche Fach­w­erk­brücke über die SBB-Strecke Uznach-Kalt­brunn wurde im Jahre 1962 durch die heutige vorges­pan­nte Stahlbe­ton­plat­te erset­zt. Bei der Über­prü­fung der Tragfähigkeit wur­den beim beste­hen­den Bauw­erk Män­gel fest­gestellt. Im Hin­blick auf das gesteigerte Verkehrsaufkom­men und die erhöht­en Belas­tun­gen muss die Brück­en­plat­te erset­zt wer­den.

Grösster Rau­penkran der Schweiz

Der Aus­bau der alten und das Ein­heben der neuen Brück­en­plat­te erfol­gen durch die Fanger Kran AG aus Sach­seln. Zum Ein­satz kommt der grösste Rau­penkran der Schweiz, der über eine Tragkraft von 750 Ton­nen ver­fügt. Damit die Bauar­beit­en den Bahn- und Strassen­verkehr so wenig wie möglich beein­trächti­gen, wur­den die Brück­enele­mente vor­fab­riziert. Nach dem Ein­hub der Plat­te an diesem Woch­enende kann die Bahn­strecke wieder für den Bah­n­verkehr freigegeben wer­den. Zudem resul­tiert aus der Vorge­hensweise eine ver­gle­ich­sweise kurze Sper­rung der Gaster­strasse von dreizehn Tagen. Diese dauert noch bis zum 5. Sep­tem­ber 2016.

130 Ton­nen schwere Brück­enele­mente

Die neue Brück­en­plat­te beste­ht aus zwei Teilen. Die zwei Ele­mente mussten in Baustel­len­nähe erstellt wer­den, da sie auf­grund ihrer Abmes­sun­gen auf der Strasse nicht trans­portiert wer­den kön­nen. Die bei­den Hälften der Brück­en­plat­te haben ein Gewicht von je 130 Ton­nen. Der max­i­male Ein­hubra­dius des Rau­penkrans für ein solch­es Ele­ment beträgt 38 bis 40 Meter. Somit mussten die Ele­mente in einem Radius von 40 Metern zur Baustelle pro­duziert wer­den. Die Wahl fiel schliesslich auf den nahe gele­ge­nen Park­platz des Alters- und Pflegezen­trums des Spi­tals Linth.
(pd)